Bei meiner schweren Krebserkrankung bin ich in den letzten drei Jahren durch unzählige innere Prozesse gegangen. Viele Themen waren persönlicher Art, sie haben mit meinem karmischen Weg durch viele Leben zu tun. Dann gab es aber Erlebnisse, von denen ich wusste, sie sind jenseits meines Seins verankert und betreffen uns alle – kollektiv.

Im Frühsommer des letzten Jahres kam bei einem Prozess, geleitet von meinem Mann Thomas, ein neues Thema hoch, das Thema der Weiblichkeit. Schnell war klar, es geht nicht darum, wie ich als Frau bin und wie ich im Leben stehe, sondern um das Weibliche und, noch konkreter, um das Gleichgewicht zwischen dem Weiblichem und dem Männlichen. Ich hatte starke Bilder und Erfahrungen und blitzartig wusste ich, dass ich ein Buch darüber schreiben sollte. Natürlich hatte ich an jenem Tag noch keine Ahnung, welche Form das Buch haben wird und schon gar nicht, was ich schreiben könnte.
Ein paar Tage später, ich trat mit Thomas in der Meditation in Kontakt mit der neuen weiblichen Kraft – im Buch wird sie „Lichtträgerin des Neuen“ genannt –, hatte ich eine Eingebung: Ich wusste, das Buch wird Gespräche zwischen einem Mädchen und ihrer Uroma beinhalten … So begann die Reise.

Das ganze Buch habe ich als Botschaft empfangen. Ich habe mir die Namen, den Ablauf der Ereignisse nicht selbst ausgedacht, sondern der Inhalt floss mir aus der geistigen Welt zu.
Ich habe mich mit der Lichtträgerin des Neuen verbunden, habe den Strom in mich aufgenommen und einfach geschrieben. Ich hörte keine Stimme, ich sah innerlich keine Worte, sondern empfing Gedanken, die sich flüssig aneinanderfügten. Im Moment des Schreibens – wenn ich direkt im Strom war – fühlte es sich für mich an, als wären es meine eigenen Gedanken. Doch weiß ich, dass mir die Worte aus einer anderer Quelle zuflossen, denn die Botschaften führten auch mich auf einen mir unbekannten Weg. Ich selbst wartete voller Neugier und Staunen darauf zu erfahren, was als nächstes geschehen würde. Am nächsten Tag musste ich selbst den Text durchlesen, um zu wissen, was genau ich niedergeschrieben hatte.

Ich habe die Botschaften mit viel Freude empfangen und so bin ich dankbar, dass sie jetzt in die Welt gehen.